Nachdem mir den ganzen Tag so übel war, dass ich nicht mal an die Nähmaschine wollte (und das will was heißen) wurde es dann gegen späten Abend besser, so dass ich mich doch noch an meine Hasenparade wagte (mit Druckknopf kann man die Ohren zusammenhalten).
Als Mitbringsel, Glücksbringer, Schnullihalter oder was auch immer gedacht. Hier mal meine ersten Prototypenhasen:

Sommer, Sonne, Sonnenschein!
Alles schön und gut.
Bei meiner ersten Schwangerschaft war ich im Winter hochschwanger und stapfte einen Tag vor ET noch durch den Tiefschnee. Nun hab ich das Vergnügen bei der Affenhitze nun im Wonnemonat Mai hochschwanger zu sein. Ich darf meinen dicken Bauch in knappen Shirts zur Schau tragen und jedem meine nicht vorhandenen Knöchel in offenen Schuhen präsentieren. Da heißt es dann nicht “Boah ist die dick schwanger” sondern “Schau mal, da kommt die Frau ohne Knöchel”. Mein Mann nennt mich liebevoll “Big Foot”. Schönen Dank auch!
Ich erspare euch einen detaillierteren Anblick auf meine (ohnehin schon immer Problemzone) Füße, aber einen kleinen Ausschnitt hab ich doch für euch…

Mir ist immer noch speiübel. Entweder hab ich mir den Magen verdorben oder aber irgendwie ist das nun Körperöffnend und ein Anzeichen das es dann doch endlich bald mal los geht…
Sagte ich schon, dass ich nicht mehr mag?
Bauchumfang und kein Kind in Sicht!

Sorry Heddas Mama, Pampersfront und Simetra.
Dafür ist mir unglaublich übel und mein Kreislauf sonst wo… Keine Ahnung was das zu bedeuten hat, aber ausser einem ständig harten Bauch und das Gefühl der Kopf meines Kindes dreht sich ziemlich schmerzhaft in mein Becken hab ich kein Gefühl, dass das irgendwie den Muttermund öffnet.
Das Wetten warten geht weiter…

ist Lola June?

Liebste Frau Antonmann, was hab ich mich über ihre sms gefreut. Was hab ich den Liebsten am Handy genötigt mal bei Ihnen zu kucken und mir die Kommentare vorzulesen.
Entschuldigen Sie bitte meine liebsten Blogger, dass ich Sie über den Grillabend nicht informiert habe. Bitte verzeihen Sie mir, dass ich das letzte Mal ein wenig Freiheit genossen habe ;-).
Eingenäht war ein netter Gedanke, so Kokonmässig…
Nein alles gut…

Ihr Lieben, Lola weilt noch in Mamas Bauch und liebste Antonmannmenschen von der großen weiten Welt wir danken von ganzem Herzen für das Buch! Ihr seid einfach absolut fabelhaft & sehr liebenswert! Hach, ja…
wenns nach Maren geht hätte Lola ja heute kommen können.
Wenns nach mir geht hab ich die Schnauze voll aber warte ich noch bis der beste Frauenarzt aus dem Urlaub zurück ist. Wenns nach Lolas Stubenwagen geht ist dieser nun fertig. Also ich hab mich doch noch ans Nestchen gewagt, auch wenn ich ein Weilchen verdammte drei Stunden dran sass und ich nun die Nähmaschine nicht mehr sehen kann, aber ich bin froh, dass ich es doch gemacht habe. Also Lola dein StubenBollerwagen ist fertisch, nun liegt es an dir!

Damit das Kind keinen Karokoller bekommt, musste eine weiße IK.EA Decke für das Innenleben dran glauben, außen dann doch Karo zwecks der Optik. Das kleine Monster ist übrigens ein Lavendelmonster von RevoluzZza.
Da meine kreativen Ausbrüche diesen Blog hier völligst vereinnahmen würden (Gesetz dem Fall es geht so weiter) hab ich mir sicherheitshalber mal einen *june it yourself* Blog gesichert. Da ich allerdings noch nicht weiß, ob das ganze nicht hormonell bedingt ist, werde ich einen Teil meiner Näherei erstmal auf eine extra Seite schicken. Unabhängig davon, dass ich auf all meine Werke sehr stolz bin, werde ich euch dann hier auf der Startseite nur noch mit den schönsten, tollsten und besten Näherein belästigen.
Also wer lustig ist, kann ja hin und wieder mal hier her klicken!
Heute neu: Herzschmerzherz für meine 14-jährige Nichte
& Frosch Leonhard (der vielleicht noch nen Druckknopf bekommt um an der Zunge den Schnuller zu befestigen… mal sehen) für den kleinen Sohn meiner Freundin.
Etwa gegen vier uhr morgens setzte heute mein Herz bildlich gesprochen kurz aus. Das Lolakind drückte auf die Blase und als ich den Flur betrete ist Bennets Tür offen, ein untrügliches Zeichen, dass das Kind nicht in seinem Bett ist. Als ich das Zimmer betrete und mit Mamaröntgenstrahlen das Bett und das übrige Zimmer durchleuchte, jedoch keinen kleinen Körper ausfindig machen kann bleibt mein Herz für einen Moment stehen um dann heftiger denn je weiterzuschlagen. Verdammt noch mal wo ist das Kind? Treppenschutzgitter ist zu.
Ich zurück ins Schlafzimmer den Liebsten wecken, die Polizei informieren und was liegt da zusammengerollt an Papas Füßen? Mein schlafender Sohn. Wie eine zweite Katze liegt er da. Als wäre es das normalste von der Welt.
…und der Liebste meinte neulich noch “dieses Türen öffnen und durch die Gegend wandern wird uns noch den ein oder anderen Horrorfilmmoment bescherren”…
Bennet freut sich derzeit ungemein, wenn er den Mond sieht, warum auch immer das so ist. Derzeit kann man ihn ja mit Glück schon am Nachmittag erblicken und da ich immer noch im Nähwahn bin, habe ich meinem Sohn einen Mond genäht. Und da er ohne seine Sterne nicht schlafen kann, gabs gleich noch einen Stern dazu. Und da mich das so happy macht, wenn Bennet seine Sterne nimmt und schlafen geht und ihn das so happy macht, wenn er den Mond sieht hab ich beides mit Klettverschluss aneinander gehängt.


Für meine Nichte Mia hab ich dann noch ein sehr schiefes und sehr krummes Proto-Schnüffeltuch genäht, inklusive Schnullerhalter (Schnulli in den Mund und Tuch so drapieren dat dat Ding auch drinnen bleibt - oder so)… Ihr Schwangeren da draußen seid gewarnt, ich bin im absoluten Nähwahn und werde, sofern mich nicht die hormonelle Geburtsbremse auf den Boden der Nähsachen Tatsachen holt fleißig weiternähen und euch nicht verschonen!

